Israel, Jordanien & Orient Reisen

Mo - Fr  09.00 - 19.00 Uhr | Sa  10.00 - 16.00 Uhr | So  13.00 - 18.00 Uhr

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info@ijo-reisen.de

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Kurzreise Petra Jordanien ab 398 €

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Muscat - Oman ab 998 €

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AGB

1. AGB Reisebüro Florenz & IJO Reisen

1.1.        Geltungsbereich und Leistungen

Die Bedingungen der Inanspruchnahme von Reisebüro Florenz & IJO Reisen, vertreten durch den Franka Lorenz (nachfolgend als „Anbieter“ bezeichnet) als Reisevermittler werden durch diese AGB geregelt. Der Anbieter bietet die Vermittlung von Reisen über www.ijo-Reisen und www.florenz-reisen.de an. Bei der Vermittlung von Reiseleistungen wird lediglich ein Reisevertrag zwischen Kunden und dem gewünschten Reiseveranstalter vermittelt. Der Anbieter und Kunden schließen keinen Pauschalreisevertrag im Sinne des Reisevertragsrechts ab. Der jeweilige Reiseveranstalter oder Leistungsträger allein ist für alle Leistungen (z.B. Flug-, Bahn-, Bus-, Schiffsreisen, Hotelaufenthalte, Ferienwohnungen und sonstige im Vertrag vereinbarte Leistungen verantwortlich.

1.2.        Buchung, Anmeldung, Vertragsabschluss

Die Anmeldung kann schriftlich (auch per E-Mail oder Online-Formular), mündlich oder fernmündlich erfolgen. Mit der Anmeldung wird der Anbieter von Kunden verbindlich zur Vermittlung eines Vertrages mit einem Reiseveranstalter oder einem anderen Leistungsträger für Reise- und Beförderungsleistungen beauftragt. Die Beauftragung kann auch die Vermittlung von Flugtickets, Bahnfahrkarten, Hotelreservierungen, Ferienwohnungen, Schiffspassagen und sonstiger Leistungen beinhalten. Die Buchungsannahme erfolgt unter Vorbehalt, bis der jeweilige Reiseveranstalter oder Leistungsträger die Verfügbarkeit der gebuchten Leistung gegenüber dem Anbieter erklärt. Nutzer erkennen mit Unterzeichnung des Vertrages ausdrücklich die allgemeinen Reisevertrags- und Geschäftsbedingungen aller auf der Anmeldung aufgeführten Leistungsträger an. Dies gilt ebenfalls, wenn Nutzer die Buchung über ein Online-Formular auf der Website des Anbieters vornehmen. Bei der Buchung über ein Online-Formular ist der Buchungsauftrag des Nutzers der rechtsverbindliche Auftrag an den Anbieter, eine Beförderung/sonstige touristische Einzelleistung bei einem bestimmten Leistungsträger zu vermitteln. Soweit ein Buchungsauftrag durch einen minderjährigen Teilnehmer erfolgt, bedarf dieser zu seiner Wirksamkeit einer schriftlichen Einwilligungserklärung des/der gesetzlichen Vertreter(s). Der Vermittlungsvertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Buchungsannahme innerhalb von 1 Woche schriftlich bestätigt. Eine etwaige Ablehnung oder Nichtdurchführbarkeit einer Reisebuchung teilt der Anbieter dem Nutzer nach Möglichkeit unverzüglich mit. Ein Widerrufsrecht steht Ihnen nicht zu.

1.3.        Bezahlung

Nach Übermittlung der Reisebestätigung ist vom Nutzer eine Anzahlung auf die aufgeführten Leistungen zu tätigen, deren Höhe sich aus der Reisebestätigung ergibt. Der Gesamtbetrag muss bis 28 Tage vor Reisebeginn bzw. vor Aushändigung oder Zusendung der Reiseunterlagen erbracht werden. Bei einem kurzfristigen Reiseantritt können im Einzelfall von der vorgenannten Regelung abweichende Zahlungsfristen vereinbart werden. Der Anbieter akzeptiert ausschließlich die in seinen Prospekten bzw. auf seinen Websites genannten Zahlungsmittel. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Nutzern vor Erhalt der vollständigen Zahlung Tickets, Bestätigungen, Voucher oder andere Reiseunterlagen auszustellen.

1.4.        Preise und Preisveränderungen

Der Anbieter behält sich Preis- und Tarifveränderungen ausdrücklich vor, soweit diese Änderungen nicht dem direkten Einfluss des Anbieters unterliegen. Dies gilt insbesondere für Flugtarifänderungen. Die Zulässigkeit und Höhe eventueller Preis- oder Tarifänderungen richten sich nach den Reisevertrags- und Geschäftsbedingungen des jeweiligen Reiseveranstalters oder sonstigen Leistungsträgers sowie nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Luftverkehrsgesellschaft. Der Anbieter kann eingetretene Flugtarifänderungen oder berechtigte Tarifnachforderungen seitens der Luftverkehrsgesellschaft an Nutzer weitergeben.

 

1.5.        Rücktritt/Umbuchung

Nutzer können vor Reisebeginn jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung. Im Falle eines Rücktritts kann der Anbieter bereits verauslagte oder noch zu verauslagende Aufwendungen gegenüber dem Reiseveranstalter oder sonstigen Leistungsträgern von Nutzern einfordern. Die Rücktritts- und Stornokostenaufwendungen richten sich dabei nach den Reisevertrags- und Geschäftsbedingungen des jeweiligen Reiseveranstalters und Leistungsträgers. Umbuchungswünsche von Nutzern werden vom Anbieter unverzüglich an den Reiseveranstalter bzw. den entsprechenden Leistungsträger weitergeleitet. Sollten Nutzer vom Vertrag mit dem Anbieter zurücktreten und/oder  umbuchen, so hat der Anbieter gegenüber dem Nutzer Anspruch auf Erstattung der ihm entstandenen Aufwendungen und/oder der ihm entgangenen Vermittlungsentgelte. Diese werden durch den Anbieter mit EUR 50,00 pro Person pauschaliert. Nutzern steht es frei nachzuweisen, dass dem Anbieter gar kein oder ein geringerer Aufwand entstanden ist. Soweit der Rücktritt oder die Umbuchung nachweislich auf eine mangelhafte Leistung des Anbieters zurückzuführen sind, entfällt ein Erstattungsanspruch des Anbieters. Nutzern wird der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung empfohlen.

1.6.        Haftung und Haftungsausschluss

Der Anbieter haftet Nutzern gegenüber für die ordnungsgemäße Vermittlung im Rahmen der Sorgfaltspflichten eines ordentlichen Kaufmannes. Die Haftung für die Tätigkeit des Anbieters ist beschränkt auf den dreifachen Reisepreis, soweit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde. Soweit dem Anbieter bereits Aufwendungen entstanden sind oder Zahlungen an den Reiseveranstalter oder andere Leistungsträger erbracht wurden, ist er nicht zur Rückzahlung des gezahlten Vermittlungsentgeltes verpflichtet. Die Erbringung von Leistungen, die dem jeweiligen Leistungsträger obliegen, ist nicht Gegenstand des mit dem Anbieter bestehenden Vertragsverhältnisses. Für diese haftet allein der jeweilige Veranstalter bzw. Leistungsträger. Der Anbieter ist nicht zur Prüfung der Angaben der Reiseveranstalter bzw. sonstigen Leistungsträger verpflichtet und haftet Ihnen gegenüber nicht für die Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der von Ihren möglichen Vertragspartnern gemachten Angaben.

1.7.        Verantwortlichkeit der Nutzer

Nutzer haben dafür Sorge zu tragen, dass sie die zur Durchführung der Reise erforderlichen Voraussetzungen erfüllen, die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die in- und ausländischen Ein- und Ausreisebestimmungen, Gesundheitsvorschriften, Pass-, und Visa-bestimmungen beachten und alle erforderlichen Reisedokumente zur Hand haben. Der Anbieter erteilt Nutzern im Rahmen seiner gesetzlichen Informationspflicht auf Anfrage gewissenhaft Auskunft. Eine Gewähr für die Richtigkeit erteilter Auskünfte kann seitens des Anbieters jedoch nicht übernommen werden. Einschlägige Bestimmungen können jederzeit durch die Behörden geändert werden. Nutzern wird nahegelegt, die Informationen bei den zuständigen Ämtern und Institutionen anzufragen. Soweit sich auf unserer Website bzw. in unserem Prospekt Hinweise zu Pass-, Visa-, Devisen- oder Gesundheitsbestimmungen finden lassen, wird die deutsche Staatsbürgerschaft des Nutzers angenommen. Sollten Sie Staatsbürger eines anderen Landes sein,  wenden Sie sich bitte in Bezug auf diese Informationen an die für Sie zuständige Botschaft bzw. das zuständige Konsulat.

1.8.        Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Bei Kunden, die den Vertrag zu einem Zweck schließen, der nicht der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (Verbraucher) berührt diese Rechtswahl nicht die zwingenden Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis richtet sich, wenn der Besteller Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Gerichtsstand nach dem Sitz des Anbieters.

Die Vertragssprache ist Deutsch. Bei Online-Buchungen wird der Vertragstext vom Anbieter nicht gespeichert.

Stand: Februar 2017

 

2. Reisevertragsbedingung des Reiseveranstalters IJO Reisen

Die Bedingungen der Inanspruchnahme von IJO-Reisen, vertreten durch  Franka Lorenz (nachfolgend als „Anbieter“ bezeichnet) als Reise-veranstalter werden durch diese AGB geregelt. Individuelle Nebenabreden bedürfen der Schriftform.

 

2.1.        Anmeldung und Abschluss des Reisevertrages

Die Reiseanmeldung kann per Brief oder Fax, per E-Mail oder durch Absenden des entsprechenden Online-Formulars erfolgen. Sie stellt das verbindliche Angebot des Kunde bzw. seines gesetzlichen Vertreters zum Abschluss eines Reisevertrages mit dem Anbieter dar. Mit seiner Unterschrift auf der Reiseanmeldung erkennt der Kunde bzw. sein gesetzlicher Vertreter an, die Reisevertragsbedingungen des Anbieters zur Kenntnis genommen zu haben und diese anzuerkennen. Bei online übermittelte Reiseanmeldungen über die dafür vorgesehenen Buchungsmaschinen ist die eigenhändige Unterschrift des Kunden nicht erforderlich. Nutzer haben hier vor der Absendung die Kenntnisnahme und Akzeptanz dieser AGB durch Anklicken eines entsprechenden Feldes im Buchungsformular bestätigt. Der Anmelder steht für die Vertragsverpflichtungen aller weiteren in der Anmeldung aufgeführten Teilnehmer wie für die eigenen Verpflichtungen ein. Der Vertrag kommt mit der schriftlichen Annahme (Reisebestätigung) durch den Anbieter zustande. Sollte der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung abweichen, so ist die Reisebestätigung als neues Angebot des Anbieters zu bewerten, an das der Anbieter für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Anbieter wird Nutzer auf die vorgenommene Änderung und die Bedeutung dieser 10-Tages-Frist explizit hinweisen. Der Vertrag kommt auf der Grundlage des neuen Angebots zustande, wenn der Nutzer innerhalb der Bindungsfrist die Annahme erklärt.

2.2.        Bezahlung

Nach Übermittlung der Reisebestätigung ist vom Nutzer eine Anzahlung in Höhe von 25% des Reisepreises zu tätigen. Der Gesamtbetrag muss bis 28 Tage vor Reisebeginn bzw. vor Aushändigung oder Zusendung der Reiseunterlagen erbracht werden. Bei einem kurzfristigen Reiseantritt können im Einzelfall von der vorgenannten Regelung abweichende Zahlungsfristen vereinbart werden. Der Anbieter hat zur Absicherung der Kundengelder eine Insolvenz-versicherung bei der Gesellschaft R+V Versicherungen abgeschlossen. Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise dürfen nur gegen Aushändigung des entsprechenden Sicherungsscheines im Sinne von § 651 k Abs. 3 BGB erfolgen. Den Sicherungsschein erhalten Sie bei Vertragsabschluss, spätestens jedoch mit der Reisebestätigung bzw. mit den Reiseunterlagen. Soweit die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung eingeschlossen ist und soweit der Reisepreis EUR 75,00 nicht übersteigt, so darf der volle Reisepreis auch ohne Aushändigung eines Sicherungsscheines verlangt werden. Bei der Zahlung mit Kreditkarte (Visa-, oder Mastercard) fallen zusätzliche Kosten in Höhe von 1,5 % des Reisepreises an, welche im Fall einer Stornierung durch den Reisenden nicht erstattet werden.

2.3.        Leistung des Anbieters

Der Umfang der vertraglichen Leistungen des Anbieters ergibt sich ausschließlich aus den Leistungsbeschreibungen in den Prospekten und Online-Medien sowie die sich darauf beziehenden Angaben in der Reisebestätigung des Anbieters.

2.4.        Leistungsänderungen

Unter Umständen können kurzfristige Änderungen von Reisedetails auch noch nach Vertragsabschluss notwendig werden. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen sind allerdings nur zulässig, soweit diese nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind, bleiben Gewährleistungs-ansprüche der Nutzer unberührt. Kunden werden vom Anbieter über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis gesetzt werden. Gegebenenfalls wird Kunden eine kostenlose Umbuchung oder ein kostenloser Rücktritt angeboten. Bei einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Kunde gebührenfrei vom Reisevertrag zurücktreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Anbieter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot bereitzustellen. Der Kunde muss diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Anbieters über die Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend machen.

2.5.        Rücktritt/Umbuchung

Nutzer können vor Reisebeginn jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung. Sollten dem Kunden bereits Reiseunterlagen (Flugtickets, Hotelgutschein etc.) zugegangen sein, sind diese dem Rücktrittsschreiben beizufügen. Im Falle des Rücktritts bzw. Nichtantritts der Reise kann der Anbieter eine angemessene Entschädigung verlangen. Bei der Berechnung der Entschädigung sind ersparte Aufwendungen und Erlöse aus anderweitiger Verwendung der Reiseleistungen zu berücksichtigen. Anstelle der konkreten Berechnung der Rücktrittsentschädigung kann IJO Reisen folgende pauschalierte Rücktrittsentschädigung wählen:

 

bis zum 30. Tag vor Reisebeginn: 25% des Reisepreises

vom 29. bis zum 26. Tag vor Reisebeginn: 35 % des Reisepreises

vom 25. bis zum 22. Tag vor Reisebeginn: 40 % des Reisepreises

vom 21. bis zum 15. Tag vor Reisebeginn: 60 % des Reisepreises

vom 14. bis zum 11. Tag vor Reisebeginn: 70 % des Reisepreises

vom 10. bis zum 4. Tag vor Reisebeginn: 80 % des Reisepreises

ab dem 3. Tag vor Reisebeginn oder bei Nichtantritt: 90 % des Reisepreises

 

Im Hinblick auf besondere Gegebenheiten können anstelle dieser Staffelung gesonderte im Reisevertrag festgelegte Rücktrittsbedingungen gelten. Der Nachweis eines nicht entstandenen oder wesentlich geringeren Schadens bleibt dem Kunden vorbehalten. Soweit durch den Rücktritt eines Reiseteilnehmers Mehrkosten für andere Reiseteilnehmer entstehen sollten (z. B. Einzelzimmerzuschläge), so sind diese von den zurücktretenden Reisenden zu tragen. Der Anbieter hat das Recht, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern. Hierfür ist der Nachweis erforderlich, dass dem Anbieter wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. Bei der konkreten Berechnung werden ersparte Aufwendungen mit einbezogen. Für die Bearbeitung von Umbuchungen, soweit durchführbar, werden pro Reisenden ein Umbuchungsentgelt von EUR 150,00 erhoben, bei Linienflügen EUR 350,00. Umbuchungswünsche des Kunden, welche innerhalb von 31 Tagen vor Reisebeginn gestellt werden, können nur nach Rücktritt vom Reisevertrag und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen. Kunden können bis zum Reisebeginn einen Ersatzreisenden stellen, der die Verpflichtungen aus dem Reisevertrag in vollem Umfang übernimmt. Hierfür berechnet der Anbieter die anfallenden Umbuchungskosten, die mindestens 50,00 Euro pro Person betragen. Der Anbieter kann der Vertragsübernahme widersprechen, wenn der Ersatzreisende besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Nutzern wird der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung empfohlen.

2.6.        Nicht in Anspruch genommene Leistung

Sollte der Kunde einzelne Reiseleistungen nicht in Anspruch nehmen, so wird sich der Anbieter bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Dies gilt nicht bei völlig unerheblichen Leistungen oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

2.7.        Rücktritt durch den Anbieter

Dem Anbieter steht unter folgenden Voraussetzungen ein Rücktrittsrecht zu:

2.8.        Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

Soweit die Durchführung der Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer, außergewöhnlicher Umstände (Krieg, Streik, Unruhen, behördliche Anordnungen, Naturkatastrophen etc.) erschwert, gefährdet oder massiv beeinträchtigt werden würde, können sowohl der Anbieter als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Der Anbieter kann in diesem Fall für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Der Anbieter trifft die Pflicht, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Eventuell anfallende Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im übrigen fallen die Mehrkosten dem Kunden zur Last.

2.9.        Haftung

Der Anbieter haftet für die ordnungsgemäße Erbringung der laut Reisebestätigung festgelegten Leistungen bezogen auf Vermittlung, Reservierung und Durchführung der Reise. Der Anbieter verpflichtet sich, diese Leistungen mit der erforderlichen kaufmännischen Sorgfalt zu erbringen. Weiterhin haftet der Anbieter für die Richtigkeit der in Prospekten und Online-Medien beschriebenen Reisedienstleistungen, für die sorgfältige Auswahl der mit der Durchführung betrauten Unternehmen sowie für ein Verschulden einer direkt von dem Anbieter mit der Leistungserbringung betrauten Person. Eine Haftung des Anbieters für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausstellungen, Stadtführungen, Sportveranstaltungen etc.) und die im Vertrag ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet werden, scheidet aus. Ein Schadenersatzanspruch gegen den Anbieter ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadenersatz gegenüber dem Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist. Die vertragliche Haftung des Anbieters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Anbieter für den Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Bei Sachschäden sind Schadensersatzansprüche gegen den Anbieter aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, beschränkt auf bis EUR 4.100,00. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisenden und Reise. Der Anbieter haftet nicht bei Einbruch oder Diebstahl. Der Abschluss einer Reisegepäck- und Reiseunfallversicherung wird empfohlen. Eine Haftung des Anbieters für Veränderungen, Ausfälle, Verspätungen u. ä. bei Fluggesellschaften und Beeinträchtigungen der Reise durch höhere Gewalt oder andere vom Reiseveranstalter nicht zu vertretende Umstände wie Krieg oder Streik, Unruhen oder hoheitliche Anordnungen scheidet aus. Die in diesen Fällen entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Reisenden, sofern er nicht von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch macht.

2.10.      Gewährleistung

Erbringt der Anbieter die Reise nicht vertragsmäßig, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reisende muss bei eventuellen Leistungs-störungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuelle Schäden gering zu halten oder zu minimieren. Mängel sind vom Reisenden unverzüglich der örtlichen Vertretung anzuzeigen. Bei schuldhafter Unterlassung einer Mängelanzeige tritt kein Anspruch auf Minderung ein. Die Mängelanzeige muss durch die örtliche Reiseleitung bzw. örtliche Vertretung bestätigt werden. Erfolgt keine Bestätigung der Mängel-anzeige, scheidet ein Anspruch auf Minderung aus. Die Reiseleitung bzw. örtliche Vertretung ist jedoch nicht berechtigt, etwaige Ansprüche anzuerkennen. Zu Beweisführungszwecken sollte die Mängelanzeige der Reiseleitung bzw. örtliche Vertretung schriftlich übergeben werden. Die Kontaktdaten der örtlichen Vertreter sind auf den Reiseunterlagen zu finden. Soweit der Reisende den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in §651c BGB bezeichneten Art nach §651e BGB aus wichtigem Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen möchten, muss dem Anbieter vorher eine angemessene Frist zur Abhilfe eingeräumt werden. Das gilt nicht, wenn eine Abhilfe unmöglich ist oder vom Anbieter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, für den Anbieter erkennbares Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Reisenden wird empfohlen, bei Flugreisen Schäden oder Zustellungsverzögerungen an Ort und Stelle mit einer Schadensanzeige (P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft sofort anzuzeigen, da sonst Erstattungen von den Fluggesellschaft abgelehnt werden können. Der Reisende muss dazu die Schadensanzeige innerhalb von 7 Tagen bei Gepäckbeschädigung und innerhalb von 21 Tagen bei Verspätung bei der zuständigen Fluggesellschaft stellen. Der Reisende muss dem Reiseleiter oder der örtlichen Vertretung des Anbieters die Beschädigung, den Verlust oder die Fehlleitung von Reisegepäck anzeigen. Reisende haben den Anbieter rechtzeitig darüber zu informieren, wenn die erforderlichen Reiseunterlagen nicht innerhalb der angegebenen Frist zugestellt wurden.

2.11.      Abtretungsverbot

Die Abtretung von Ansprüchen des Kunden an Dritte aus Anlass des Reisevertrages ist ausgeschlossen.

2.12.      Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird, werden vor Reiseantritt durch den Anbieter über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen informiert. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von Auskünften übernimmt der Anbieter keine Gewähr. Reiseteilnehmer haben dafür Sorge zu tragen, dass sie die zur Durchführung der Reise erforderlichen Voraussetzungen erfüllen. Dies gilt insbesondere für alle Pass-, Visa-, Zoll- und Gesundheitsvorschriften. Reiseteilnehmer haften für eventuelle Schäden, die sich aus der Nichteinhaltung dieser Vorschriften ergeben. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu Lasten der Reiseteilnehmer. Dies gilt nicht, wenn die Nachteile nachweisbar durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation seitens des Anbieters bedingt sind. Für einen eventuell erforderlichen Rücktritt gelten die Rücktrittsbedingungen des Anbieters. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, auch wenn er mit deren Besorgung beauftragt wurde. Dies gilt nicht, soweit der Anbieter nachweislich für die Verzögerung verantwortlich zu machen ist. Der Anbieter empfiehlt Reiseteilnehmern, sich z. B. durch die Nachrichtenmedien und Veröffentlichungen der Konsulate etc. zu informieren, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können. Der Reiseteilnehmer sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere von Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.

2.13.      Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

Der Reiseteilnehmer muss Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Anbieter geltend machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche nur noch dann geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651 c bis 651 f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Schweben zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

2.14.      Informationspflicht über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

Der Anbieter ist verpflichtet, die Reiseteilnehmer bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft und der zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen zu informieren. Sollte die ausführende Fluggesellschaft bei der Buchung noch nicht feststehen, so ist der Anbieter verpflichtet, den Reisenden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich diesen Flug durchführen wird beziehungsweise werden. Sobald dem Anbieter bekannt ist, welche Fluggesellschaft den Flug vornehmen wird, wird der Anbieter den Reisenden darüber informieren. Sollte die angegebene ausführende Fluggesellschaft wechseln, wird der Anbieter den Reisenden umgehend informieren.

2.15.      Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Bei Kunden, die den Vertrag zu einem Zweck schließen, der nicht der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (Verbraucher) berührt diese Rechtswahl nicht die zwingenden Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis richtet sich, wenn der Besteller Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Gerichtsstand nach dem Sitz des Anbieters. Die Vertragssprache ist Deutsch. Bei Online-Buchungen wird der Vertragstext vom Anbieter nicht gespeichert.

Stand: Februar 2017

Reisebüro Florenz & IJO Reisen

Inhaberin Franka Lorenz – Bergstraße 12b – 16244 Schorfheide


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