Israel, Jordanien & Orient Reisen

Mo - Fr  09.00 - 19.00 Uhr | Sa  10.00 - 16.00 Uhr | So  13.00 - 18.00 Uhr

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Muscat - Oman ab 998 €

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Iran – Kultur und Natur

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Persepolis
Leistungen
Reiseverlauf
Termine

Eine 15-tägige Rundreise durch den Iran mit Übernachtungen in Hotels und im Matinabad Desert Eco-Camp und den Höhepunkte Ali Sadre-Höhle, Takht-e Soleiman, Teheran, Persepolis, Isfahan – und der Chehel-Sotun-Palast.

Leistungen im Reisepreis:

  • Linienflug mit Turkish Airlines von Deutschland, Schweiz oder Österreich über Istanbul nach Kermanschah und zurück von Shiraz.
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelde
  • 12 Übernachtungen in o.g. Hotel o.ä. sowie 2 Übernachtungen im Matinabad Desert Eco-Camp
  • Kochkurs und Kamelreiten in Matinabad
  • deutschsprachige, einheimische Reiseleitung
  • Besuch eines Zurkhaneh in Yazd
  • Reiseliteratur
  • alle Fahrten im modernem Minibus mit Klimaanlage
  • Täglich Frühstück, 1 x Picknick, 12 x Abendessen
  • mindestens 4  – maximal  12 Teilnehmern
  • Visreferenznummer

 

Leistungen nicht im Reisepreis:

  • Anschlussflug (AT) mit Lufthansa oder Austrian Airlines: ab 169 €. Mögliche Abflughäfen: Graz, Linz, Wien
  • Anschlussflug (CH) mit Lufthansa oder Swiss Air: ab 279 €. Mögliche Abflughäfen: Basel, Genf, Zürich
  • Business-Class-Flug-Aufpreis: ab 1.400 €
  • Lounge-Aufenthalt für max. 3 Stunden am Flughafen von Düsseldorf, Frankfurt bzw. München: 35 €
  • Rail & Fly (ICE-Bahnfahrt innerhalb Deutschlands): 89 € (2. Klasse) bzw. 169 € (1. Klasse)
  • Optionale Ausflüge und Touren lt. Programm
  • Visum Iran ca. 80,- EUR

Die Rundreise ist auch ohne Linienflug (auch keine Transferleistungen) ab 2699,- € im Doppelzimmer buchbar oder im halben Doppelzimmer (Damen o. Herren) auf Anfrage.

Reiseverlauf

1. Tag: Flug ins Morgenland

Sie mochten schon immer die Märchen aus 1.001 Nacht? Endlich können Sie Ihren eigenen orientalischen Traum erleben und fliegen von Ihrem Wunschflughafen in Deutschland nachmittags in den Iran ab. In Kermanschah begrüßt Sie Ihr Reiseleiter gegen 4:05 Uhr des Folgetages herzlich. Gerne bringt er Ihnen in den nächsten Tagen seine Heimat näher. Schon auf dem Weg ins Hotel merken Sie, dass Sie hier in einer ganz anderen Welt gelandet sind.Das Parsian Azadi Kermanshah Hotel im Norden von Kermanschah liegt nicht weit entfernt von den berühmten Sehenswürdigkeiten Taq-e Bostan und Bisotun. Die geräumigen Zimmer sind modern eingerichtet und klimatisiert. Das Hotel verfügt über zwei Restaurants, eine Hotelbar sowie einen Spa-Bereich. Vom Restaurant im obersten Stockwerk haben Sie einen schönen Blick auf die Stadt. Die Fahrstrecke umfasst ca. 13 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 17 Minuten.

 2. Tag: Kermanschah, Taq-e Bostan, Bisotun und Hamadan

Iran, das ehemalige Persien, ist ganz anders als alles, was Sie bisher kennengelernt haben. Das merken Sie heute schnell. Nachdem Sie sich ausgeruht haben, starten Sie zu einer Erkundungstour der Felsgrotten und Flachreliefs von Taq-e Bostan etwa 5 Kilometer nordöstlich von Kermanschah. Die hier zu bewundernden Gartengrotten und Wasserbassins gehören zu den Überresten eines sassanidischen Königspalastes und bilden ein parkähnliches Gelände. In Bisotun besuchen Sie den imposanten Bisotun-Felsen, auch »Ort der Götter« genannt, der mit seinen Reliefs zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.  Die Entschlüsselung der Keilschrift in der Felswand ist eine der kulturgeschichtlich bedeutendsten Leistungen in der Geschichte der Iranistik. Da kommen Sie aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Anschließend fahren Sie nach Hamadan am Fuße des Alvand-Massivs. Die Sommer sind wegen der Höhe kühl und angenehm, die Winter dafür lang und kalt. Genießen Sie am Abend das milde Klima bei einem kleinen Spaziergang durch die Stadt auf eigene Faust. Verpflegung: Frühstück und Abendessen sind im Preis eingeschlossen. Das Baba Taher Hotel liegt im Norden von Hamadan nicht weit entfernt vom Grabmal des berühmten persischen Dichters Baba Taher und bietet einen schönen Blick auf den Baba-Taher-Park und das Alvand-Gebirge. Die modern eingerichteten Zimmer sind klimatisiert und farbenfroh gestaltet. Zum Hotel gehören ein Teehaus, ein traditionelles Restaurant, eine Sauna und ein Sommergarten. Die Fahrstrecke umfasst ca. 197 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 ½ Stunden. Die Höhenlage von Kermanschah beträgt ca. 1.350 Meter und die von Hamadan 1.826 Metern ü.d.M.

Optional: Besuchen Sie auf dem Weg nach Hamadan in der kurdischen Kleinstadt Kangavar die Überreste des Anahita-Tempels aus der Sassanidenzeit. Der große Tempel wurde zu Ehren der Göttin des Wassers und der Fruchtbarkeit auf einer großen Terrasse mit etwa 220 Metern Seitenlänge erbaut. Der Eintritt in den Anahita-Tempel kostet ca. 3 € pro Person und kann vor Ort in bar bezahlt werden.

3. Tag: Von Hamadan nach Zandschan

Morgens besuchen Sie das älteste Gebäude Hamadans, das sogenannte Mausoleum von Esther und Mordechai, welches die bedeutendste jüdische Pilgerstätte im Iran ist. Weiter geht’s zum Mausoleum des Abu Ali Ibn Sina, in Europa als Avicenna bekannt, das dem Arzt, Philosophen und Mathematiker gewidmet ist. Es beherbergt auch ein kleines Museum, in dem einige seiner Werke ausgestellt sind. Vom Dach des Museums bietet sich ein großartiger Blick auf die Stadt sowie den Alvand-Berg. Das Hochbecken von Zandschan hat aufgrund seiner Höhenlage und der die Stadt in drei Himmelsrichtungen umgebenen Berge schneereiche Winter und damit ausreichend Wasser im Frühjahr und Sommer. Die Provinz wird noch heute geprägt von Getreideanbau, Weide- und Viehwirtschaft sowie Obstanbau. In Zandschan erkunden Sie den berühmten Basar, dessen Gassen überwiegend noch nach Zünften gegliedert sind. Der Basar ist das Sehenswerteste der Stadt. Lassen Sie sich von dem orientalischen Flair anstecken, wo Silber- und Goldschmuck, Textilien sowie Obst und Gemüse feilgeboten werden. Daneben existiert noch eine weitgehend intakte Infrastruktur von Karawansereien, Badehäusern und kleinen Moscheen innerhalb des Basars. Verpflegung: Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind Frühstück und Abendessen. Das Zanjan Grand Hotel am Stadtrand von Zandschan ist von Bergen und Wald umgeben. Die modern eingerichteten Zimmer sind farbenfroh gestaltet und klimatisiert. Das Hotel verfügt u.a. über ein Café und ein Restaurant. Das freundliche Personal ist sehr aufmerksam. Lassen Sie sich im Restaurant traditionelle persische Speisen schmecken. Die Fahrstrecke umfasst ca. 307 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 Stunden. Die Höhenlage von Zandschan beträgt ca. 1.900 Meter.

4. Tag: Zandschan, Tacht-e Soleiman und Berenjeh

Heute fahren Sie zu der bedeutenden Feuertempelanlage Tacht-e Soleiman, deren Name »Thron Salomons« bedeutet. Die Anlage wurde von den Sassaniden auf einer natürlichen Anhöhe an einem kleinen tiefblauen Quellsee erbaut und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das gesamte Tal liegt auf einer Trennlinie zwischen zwei Gebirgszügen mit früher erheblicher vulkanischer Aktivität, von der noch eine Reihe unterirdischer warmen Quellen zeugen. Nach einer ausführlichen Besichtigung der Ausgrabungsstätte besuchen Sie die faszinierende Kraterlandschaft von Berenjeh. Dort unternehmen Sie eine kleine Wanderung durch die atemberaubende Umgebung bevor Sie wieder zurück nach Zandschan fahren. Verpflegung: Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind Frühstück und Abendessen. Das Zanjan Grand Hotel ist auch heute Ihre Unterkunft. Im April liegt in Tacht-e Soleiman und Berenjeh manchmal noch Schnee und es kann dort sehr kalt werden. Bitte nehmen Sie ausreichend warme Kleidung mit. Sollte sehr viel Schnee liegen, entfällt die Wanderung in Berenjeh aus Sicherheitsgründen. Die Fahrstrecke umfasst ca. 297 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 Stunden. Tacht-e Soleiman liegt ca. 2.400 Meter ü.d.M.

5. Tag: Von Zandschan über Soltanije und Qazvin nach Teheran

Auf dem Weg nach Qazvin besuchen Sie die Ortschaft Soltanije, die »Kaiserliche«, die in einer steppenähnlichen Ebene liegt. Das heutige UNESCO-Weltkulturerbe war einst die Sultansresidenz. Das kühle Sommerklima und die fruchtbaren Weidegründe machten die Region für die mongolischen Herrscher attraktiv. In Qazvin besichtigen Sie das Imamzadeh Hossein. Die Grabmoschee ist umgeben von einem schönen Garten mit zahlreichen Wasserbecken und Fontänen. Die überwiegend blau-gelben Fliesen sowie die Spiegelmosaiken sind wunderschöne Fotomotive. Anschließend fahren Sie weiter in die iranische Hauptstadt Teheran. Hier stehen aufgeregte Geschäftigkeit und viel Verkehr auf der Tagesordnung. Wir entfliehen dem Trubel in den malerisch gelegenen Stadtteil Darband, in dem viele Restaurants und Cafés einen rauschenden Wildbach säumen. Die Luft ist angenehm kühl hier – ideal, um die entspannte Atmosphäre auf sich wirken und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Verpflegung: Frühstück und Abendessen sind inkludiert. Das Hotel Mashad liegt im Herzen Teherans nicht weit entfernt vom Golestan-Palast und dem Großen Basar. Im obersten Stockwerk des Hotels befindet sich das Restaurant, von dem Sie einen beeindruckenden Blick auf Teheran und das Elburz-Gebirge haben. Das Hotel hat außerdem ein Café mit Dachterrasse und einen Spa-Bereich mit Sauna und Jacuzzi. Sie übernachten in geräumigen, klimatisierten Zimmern. Die Fahrstrecke umfasst ca. 359 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 Stunden. Die Höhenlage von Soltanije beträgt ca. 1.800 Meter und die von Teheran 1.100 bis 1.700 Meter ü.d.M.

6. Tag: Teheran, Kashan und Matinabad

Am Morgen starten Sie zu einer kurzen Erkundungstour durch die Hauptstadt und besichtigen u.a. das berühmte Nationalmuseum. Das bedeutendste und älteste Museum des Landes besteht aus zwei Gebäuden: dem klassischen Bau der vorislamischen Abteilung und dem Neubau der islamischen Abteilung. Mit über 300.000 antiken Gegenständen besitzt es die größte Sammlung an Artefakten in Persien. Viele der Stücke werden regelmäßig an Museen in aller Welt für Ausstellungen verliehen. Die Sammlung des Iranischen Nationalmuseums zählt zu den bedeutendsten Sammlungen von historischen Gegenständen der Welt. Einige Objekte reichen bis zur Altsteinzeit zurück, weitere stammen aus der Achämeniden-, Sassaniden- und islamischen Zeit. Sie fahren weiter nach Kashan, das bekannt für seine Teppiche, Granatäpfel und sein Rosenwasser ist. Der Fin-Garten in der Nähe des gleichnamigen Dorfes, einige Kilometer südwestlich von Kashan, birgt architektonische Elemente aus der Safawiden-, der Zand- und der Kadscharenzeit. Mit seinen zahlreichen Fontänen, Wasserbecken, Wasserläufen und alten Bäumen zählt er zu den berühmtesten und schönsten Gärten im Iran. Genießen Sie einen Spaziergang durch das heutige UNESCO-Weltkulturerbe und kühlen Sie ihre Füße in den Wasserbecken. Nach einer Teepause fahren Sie weiter nach Matinabad am Rande der Wüste Dasht-e Kavir. Setzen Sie sich auf die Dachterrasse Ihrer Unterkunft und betrachten Sie den Sternenhimmel bei einem Rosenwasser- oder Minzgetränk. Verpflegung: Das Frühstück sowie das Abendessen sind im Preis eingeschlossen. Das Matinabad Desert Eco-Camp liegt südöstlich von Kashan am Rande der Wüste Dasht-e Kavir. Das Hauptgebäude, in dem Sie übernachten, ist im Stil einer Karawanserei errichtet. Von der Teestube mit Dachterrasse haben Sie einen schönen Blick auf die Umgebung. Die klimatisierten Zimmer sind gemütlich eingerichtet und haben einen Kühlschrank sowie Moskitogitter an den Fenstern. Im Restaurant werden traditionelle Speisen und Getränke aus eigenem Anbau und eigener Herstellung angeboten. Erkunden Sie zu Fuß das Gelände der Farm mit Biogarten, Straußenfarm und Kleintierzucht. Warmwasser und Heizungswärme werden aus Solarenergie gewonnen. Campingfreunde können auf dem Gelände auch im Zelt übernachten. Die Fahrstrecke umfasst ca. 331 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 ½ Stunden.

Optional: Auf Wunsch können Sie im Matinabad Desert Eco-Camp im Zelt übernachten. Die Zwei- oder Dreipersonenzelte verfügen über elektrisches Licht, Klimaanlage und Stromanschluss. Sie übernachten auf einfachen Matratzen, und es werden Decken und Kissen zur Verfügung gestellt. Gemeinschaftsduschen und -toiletten (nach Geschlechtern getrennt) liegen in unmittelbarer Nähe. Bitte teilen Sie uns frühzeitig vor Reiseantritt mit, wenn Sie im Zelt übernachten möchten, damit wir Ihre Reservierung von einem Zimmer in ein Zelt umbuchen können.

7. Tag: Matinabad – eine Oase der Ruhe

Die landschaftlich wunderschöne Umgebung von Matinabad lädt zum Wandern, zu Tierbeobachtungen und zu Fahrradtouren in die einsamen Sanddünen und zum Großen Salzsee ein. Am Morgen unternehmen Sie einen ca. 1-stündigen Kamelritt in die Umgebung. Wenn es Ihnen lieber ist, können Sie auch neben der Kamelkarawane her wandern, die Kamele laufen sehr gemächlich. Zurück auf dem Gelände Ihrer Unterkunft, pflanzen Sie einen einheimischen Baum pro Reisegruppe, der später mithelfen wird, die Sanddünen auf natürliche Art und Weise zu stabilisieren. Anschließend fahren Sie mit dem Bus weiter in die Wüste hinein, wo Sie gegen Mittag ein Picknick machen. Am Nachmittag haben Sie Zeit zu entspannen, eine Fahrradtour zu machen oder einen optionalen Ausflug zusammen mit Ihrem Reiseleiter zu unternehmen. Lassen Sie sich am Abend bei einem Kochkurs in Matinabad in die Geheimnisse der Zubereitung persischer Speisen einweihen. Die passionierten Köche einer einheimischen Familie stehen Ihnen dabei tatkräftig zur Seite. Sie werden begeistert sein, was Sie sich für ein leckeres Abendessen zaubern! Verpflegung: Das Frühstück, gegen Mittag ein Picknick und das Abendessen, das Sie heute gemeinsam selbst zubereiten, sind im Preis enthalten. Das Matinabad Desert Eco-Camp ist auch heute Ihre Herberge. Auf dem Ausflug in die Wüste bitten wir Sie, feste Schuhe zu tragen und ausreichend Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme) sowie Trinkwasser mitzunehmen. Aktivitäten mit Tieren bergen immer ein gewisses Risiko, da Tiere sich unvorhersehbar verhalten können. Für den Kamelritt ist zudem ein gutes Maß an Kraft und Ausdauer erforderlich, um sich vor allem beim Aufsteigen, aber auch während des Ritts am Sattel festhalten zu können. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Reiseleiter, falls Sie sich nicht sicher sind, ob diese Aktivität für Sie geeignet ist. Die Fahrstrecke umfasst ca. 171 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Stunden.

Optional: Fahren Sie am Nachmittag zusammen mit Ihrem Reiseleiter in die grüne Wüstenstadt Natanz und besuchen Sie das Archäologische Museum und die Jame-Moschee. Danach geht’s in das malerische Bergdorf Abyaneh, dessen rotbraune Lehmziegelhäuser sich in Stufen einen Hang entlangziehen. Der Preis für den Ausflug nach Natanz und Abyaneh ist abhängig von der Teilnehmerzahl: bei 4 Teilnehmern: ca. 60 € pro Person / bei 5 Teilnehmern: ca. 49 € pro Person / bei 6 Teilnehmern: ca. 40 € pro Person / bei 7 Teilnehmern: ca. 35 € pro Person / bei 8 Teilnehmern: ca. 30 € pro Person / bei 9 Teilnehmern: ca. 27 € pro Person / bei 10 Teilnehmern: ca. 25 € pro Person / bei 11 Teilnehmern: ca. 22 € pro Person und bei 12 Teilnehmern: ca. 20 € pro Person. Der Eintritt in das Archäologische Museum von Natanz kostet ca. 3 € pro Person und in die Jame-Moschee von Natanz ca. 3 € pro Person. Die Beträge können vor Ort in bar bezahlt werden.

 8. Tag: Von Matinabad nach Isfahan

Am Morgen fahren Sie weiter in die wohl schönste Stadt Persiens: Isfahan. Die Stadt ist bekannt für ihre Teppiche, Stoffdrucke sowie Miniaturmalereien und erinnert in vieler Hinsicht an die Geschichten aus 1.001 Nacht. Die schönen Brücken über den Zayandeh-Fluss und das viele Grün verleihen der Stadt ein idyllisches Ambiente. Ein Besuch der malerischen Khaju-Brücke und der bekannten 33-Bogen-Brücke ist geradezu ein Muss. Sie begeben sich auf armenische Spuren und besuchen die Vank-Kathedrale mit ihren persischen, byzantinischen und europäischen Architekturelementen. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Museum, in welchem die Geschichte der armenischen Christen im Iran veranschaulicht wird. Nach einer Erholungspause in einem armenischen Café fahren Sie zu Ihrem Hotel und haben Zeit, sich frisch zu machen oder Isfahan auf eigene Faust zu erkunden. Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen mit einem schönen Blick über die Stadt sind inkludiert. Vom Setareh Hotel im Herzen Isfahans sind es etwa fünf Gehminuten zum schönen Imam-Platz mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten. Das Hotel liegt in einer interessanten Straße mit vielen Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und Restaurants. Sie übernachten in einfach eingerichteten, klimatisierten Zimmern. Von der Dachterrasse mit Restaurant haben Sie einen beeindruckenden Blick auf Isfahan. Der Zayandeh-Fluss in Isfahan führt seit ca. drei Jahren kein Wasser mehr, da dieses seitdem in wasserarme Regionen umgeleitet wird. Dennoch ist ein Spaziergang am Flussbett und über die Brücken sehr reizvoll. Die Fahrstrecke umfasst ca. 211 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 ½ Stunden. Die Höhenlage von Isfahan beträgt 1.575 Meter ü.d.M.

9. Tag: Ein Tag in der grünen Stadt Isfahan

Diesen Tag verbringen Sie komplett in der grünen Stadt Isfahan. Auf einer Erkundungstour besuchen Sie den Chehel-Sotoon-Palast, der auch 40-Säulen-Palast genannt wird, mit seinem schönen Garten. Der Imam-Platz, von Einheimischen auch »Abbild der Welt« genannt, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mit 510 mal 160 Metern ist er nach Pekings Tian’anmen-Platz der größte und zugleich einer der schönsten Plätze der Welt. Hier befinden sich eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie die Imam-Moschee, die Lotfollah-Moschee und der Ali-Qapu-Palast. Anschließend besuchen Sie die Werkstatt eines Miniaturmalers und schauen ihm bei der Arbeit zu. Die ruhige Hand und die Geduld des Malers sind bewundernswert. Am Nachmittag schlendern Sie über den Basar am Imam-Platz und können schönes Kunsthandwerk kaufen. Wenn die Füße müde sind machen Sie ein Picknick auf dem Imam-Platz – ein einmaliges Erlebnis. Vor Sonnenuntergang kommen viele Einheimische hierher und genießen die tolle Atmosphäre des wunderschön beleuchteten Platzes und lauschen den Gebetsgesängen. Wer möchte, kommt hier schnell mit den freundlichen Iranern ins Gespräch. Zum Tagesausklang empfehlen wir Ihnen den Besuch eines Teehauses oder einen Eisbecher im bekannten Abbasi Hotel. Verpflegung: Das Frühstück und ein abendliches Picknick auf dem Imam-Platz sind im Preis eingeschlossen. Das Setareh Hotel bettet Sie auch heute weich in die Kissen.

10. Tag: Von Isfahan über Nain und Meybod nach Yazd

Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf den Weg nach Yazd. In der Teppichstadt Nain besuchen Sie die Jame-Moschee. Das Minarett mit seinem oktogonalen Grundriss und dem von Palmetten geschmückten umlaufenden Balkon stammt aus dem 11. Jahrhundert. Auf der Weiterreise bietet sich Ihnen in Meybod das Bild einer fast einheitlich in Lehmziegelbauweise erhaltenen mittelalterlichen persischen Stadt. Wegen des überwiegend wüstenartigen Charakters ist die Provinz Yazd nur dünn besiedelt. Neben den vielen Oasenorten der Region ist die Provinzhauptstadt Yazd die interessanteste Wüstengroßstadt im Iran. Sie ist umgeben von Gebirge, Salz- und Sandwüste. Bevor Sie in Ihr Hotel gebracht werden, können Sie das zarathustrische Erbe bewundern: die berühmten Schweigetürme. In den zoroastrischen Bestattungstürmen legten die Priester die Toten ab, damit sie von Geiern und Krähen gefressen wurden. Unterhalb der Türme ist der moderne zoroastrische Friedhof zu sehen, denn diese Bestattungsmethode ist heute verboten. Verpflegung: Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück und Abendessen.

Das Moshir-al-Mamalek Hotel liegt etwas außerhalb der Innenstadt von Yazd. Im großen Innenhof des traditionellen Hauses ist ein schöner Garten mit kleinen Springbrunnen angelegt. Die klimatisierten Zimmer sind gemütlich und im traditionellen Stil eingerichtet. Im orientalisch dekorierten Restaurant werden köstliche persische Gerichte serviert; bei schönem Wetter können Sie auch im Innenhof speisen. Genießen Sie am Abend die friedliche Atmosphäre im Garten oder trinken Sie noch einen Tee in der benachbarten Teestube. Die Fahrstrecke umfasst ca. 330 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 ½ Stunden.

11. Tag: Wüstenstadt Yazd
Sie bleiben heute im schönen Yazd, das bekannt ist für seine Lehmhäuser und seine aufwendigen Brokatstoffe. Auf einer Erkundungstour besichtigen Sie den neuen Feuertempel, wo die zarathustrische Gemeinde ihre Gottesdienste abhält. Das darin brennende Feuer ist ein Symbol der Anwesenheit Gottes und soll bereits um 500 n.Chr. in der Provinz Fars gebrannt haben. Ein zoroastrischer Priester erzählt Ihnen gern mehr
über die im Iran weit verbreitete Religion. Anschließend besichtigen Sie die farbenprächtige Jame-Moschee mit ihren wunderschönen blauen Mosaikfliesen und das Wassermuseum. Vom Amir-Chaqmaq-Platz aus schlendern Sie durch die verlassenen Gassen der Wüstenstadt. Sie besuchen ein Zurkhaneh oder »Haus der Stärke«. Hier können Sie die traditionellen Kampf- und Kraftsportübungen der iranischen Männer beobachten, die hier allabendlich ausgeübt werden. So etwas bekommt man nicht oft zu sehen. Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis eingeschlossen. Das Moshir-al-Mamalek Hotel beherbergt Sie auch heute. Die Fahrstrecke umfasst ca. 125 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 1 ½ Stunden.

12. Tag: Von Yazd über Pasargadae nach Schiras

Auf dem Weg nach Schiras besuchen Sie Pasargadae. Hier ließ Kyros der Große die erste persische Residenzstadt errichten, von der fast nur noch sein eigenes Grab erhalten ist, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Sie fahren weiter entlang der Salzwüste über einen 2.450 Meter hohen Pass nach Schiras, das heute als die Stadt der Rosen, Nachtigallen und Dichter gilt. Hier lebten die persischen Dichter Hafis und Saadi, und sie gilt als Wiege der persischen Zivilisation. Am Abend können Sie die Vakil-Moschee, das wunderschön beleuchtete Shah-Cheragh-Heiligtum, von außen bewundern. Wenn Sie Glück haben, gelingt es dem Reiseleiter, Sie mit hineinzunehmen. Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis enthalten. Das Karim Khan Hotel liegt in der Altstadt von Shiras. Es besticht durch seine reizvolle Architektur aus Mosaiken, Schnitzereien und bunten Glasfenstern, so dass Sie an die Märchen von Tausendundeine Nacht erinnert werden. Sie übernachten in gemütlich eingerichteten, klimatisierten Zimmern, die Iranische Architektur und Moderne kombinieren. Im Hotel befindet sich ein traditionelles Teehaus im orientalischen Stil, in dem Sie unbedingt einen der Kräutertees, das Eis oder eines der Iranischen Desserts probieren sollten. Den Einlass in das Shah-Cheragh-Heiligtum in Schiras können wir nicht garantieren. Normalerweise ist Nicht-Muslimen der Eintritt verboten; manchmal wird er – abhängig von der Gruppengröße, dem Reiseleiter und den Personen am Einlass – dennoch erlaubt. Sollte Ihnen kein Einlass gewährt werden, können Sie die Moschee nur von außen betrachten und den Gebetsgesängen lauschen. Sie dürfen keine Rucksäcke mit in das Shah-Cheragh-Heiligtum nehmen. Kleine Handtaschen sind erlaubt. Das Filmen und Fotografieren ist strengstens untersagt (außer mit Mobilfunkgeräten).Die Fahrstrecke umfasst ca. 452 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 ½ Stunden. Die Höhenlage von Schiras beträgt 1.500 Meter ü.d.M.

 13. Tag: Die Stadt der Rosen, Nachtigallen und Dichter

Auf einer Erkundungstour durch Schiras besuchen u.a. die Nasir-ol-Molk-Moschee mit ihren bunten Fenstern, den Naranjestan-Garten oder »Garten der Orangenbäume«, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Danach schlendern Sie an der Zitadelle vorbei über den nahe gelegenen Vakil-Basar. Hier werden hochwertige Textilien, Teppiche, Gewürze und Schmuck angeboten. Besonders der südliche Teil um den Moshir-Hof ist mit seinen Kunsthandwerks- und Antiquitätengeschäften sehenswert. Machen Sie zwischendurch eine Pause in einem traditionellen Teehaus. Verpflegung: Das Frühstück ist im Preis enthalten. Das Karim Khan Hotel ist auch heute Ihr Quartier.

Optional: Besuchen Sie das Imamzadeh Ali Ibn Hamza. Das Mausoleum ist durch seine wunderschöne Kuppel mit blauen und gelben Rauten weithin erkennbar und im Inneren mit Spiegelmosaiken verziert. Der Eintritt in das Imamzadeh kostet ca. 1 € pro Person und kann vor Ort in bar bezahlt werden. Das Mausoleum des Dichters Saadi ist ebenfalls sehenswert. Der Eintritt kostet ca. 5 € pro Person und kann ebenfalls vor Ort in bar bezahlt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Reiseleiter, wofür noch Zeit ist.

14. Tag: Schiras, Persepolis und Naqsh-e Rostam

Endlich ist es soweit! Sie nähern sich dem lang ersehnten I-Tüpfelchen dieser Reise: Persepolis, die »Stadt der Perser«. Das UNESCO-Weltkulturerbe liegt am Fuße des Berges Kuh-e Rahmat nördlich von Schiras und ist die wohl eindrucksvollste historische Stätte im Iran. Obwohl Alexander der Große die Stadt zerstören ließ, sind hier glücklicherweise noch sehr viele beeindruckende Reliefs und Säulen erhalten geblieben. Für diese einmaligen Eindrücke nehmen Sie sogar Staub und Hitze in Kauf. Nach einer ausführlichen Besichtigung fahren Sie zur nicht weit entfernt liegenden Nekropole der Achämenidenkönige Naqsh-e Rostam. Ihre Grabstätten sind mit riesigen Reliefs geschmückt, die in die Felswände geschlagen sind. Wieder zurück in Schiras besuchen Sie das Hafis-Mausoleum. Der persische Dichter Hafis besang die Liebe und den Wein als mystische Gottesgeschenke. Seine Dichtkunst und Freiheit des Denkens wurden von Goethe zutiefst bewundert, der Hafis im »West-östlichen Divan« ein literarisches Denkmal setzte. Dann fahren Sie zum Korantor. Hier treffen sich viele Einheimische, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Das Tor enthält in seinem mittleren Bogen einen Koran, der die Reisenden segnen soll. Oberhalb des Tores führt ein Weg zur Grabstätte des Sufi-Dichters Khwaju Kermani. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick über die Stadt. Ein idealer Ort, um Persien schweren Herzens auf Wiedersehen zu sagen. Verpflegung: Frühstück und Abendessen sind im Preis inkludiert. Das Karim Khan Hotel ist auch heute Ihr Quartier. Für die Besichtigung von Persepolis und Naqsh-e Rostam bitten wir Sie, feste Schuhe zu tragen und ausreichend Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme) sowie Trinkwasser mitzunehmen. In die Ausgrabungsstätten dürfen Sie keine Rucksäcke mitnehmen. Kleine Handtaschen sind erlaubt. Die Fahrstrecke umfasst ca. 135 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Stunden.

 15. Tag: Rückflug  ins Abendland

Am frühen Morgen werden Sie zum Flughafen von Shiraz gebracht und fliegen voraussichtlich um 3:25 Uhr über Istanbul zurück nach Deutschland. Die Landung auf Ihrem Wunschflughafen in Deutschland erfolgt am Vormittag. Die Fahrstrecke umfasst ca. 16 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 30 Minuten.

Reisetermin und Reisepreise

In folgender Tabelle finden Sie die Reisetermine und Reisepreise der Reise Iran – Kultur und Natur. Um eine Buchungsanfrage zu stellen, klicken Sie bitte auf den jeweiligen Preis Ihres Wunschzeitraums.

# Anreise Abreise DZEZBemerkung
CHÄ05.05.201719.05.20173349 €3998 €
CHÄ19.05.201702.06.2017 3349 €3998 €
CHÄ08.09.201722.09.2017 3349 €3998 €
CHÄ15.09.201729.09.2017 3349 €3998 €
CHÄ13.10.201727.10.2017 3349 €3998 €
CHÄ20.10.201703.11.2017 3349 €3998 €
CHÄ13.04.201827.04.2018 3349 €3998 €
CHÄ20.04.201804.05.2018 3349 €3948 €
CHÄ27.04.201811.05.2018 3349 €3948 €

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